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Es gibt kein schlechtes Wetter…

Tipps zur Ausstattung bei unseren Aktivitäten

Explorers und Young Explorers sind zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter draußen. Die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung tragen zum Wohlbefinden wesentlich bei.

Wir gehen davon aus, dass alle teilnehmende Personen (bzw. ihre Erziehungsberechtigten) bei der notwendigen Ausstattung auch ihre eigene Erfahrung mit einbringen. Dort, wo Unsicherheit herrscht, helfen die unten stehenden Tipps bei der Orientierung.

Sollten bei der Beschaffung Fragen auftauchen, unterstützen wir gerne. Auf Wunsch erhalten Kunden Zugang zu einer privaten Online-Gruppe, in der sie hochwertige Artikel anfragen und weiterverkaufen können. Bei unserem Partner Bergfreunde gibt es außerdem viele der von uns empfohlenen Produkte.

Inhaltsverzeichnis

Grundausstattung:

In der kalten Jahreshälfte:

In der warmen Jahreshälfte:

Optionales Zubehör:

Nur für Semester-Klettergruppen:

 

Der Rucksack

  • RucksackEin Brustgurt sichert den Rucksack eng am Körper, damit er nicht schief hängt oder von den Schultern hinunter rutscht. (Viele Rucksäcke mit Brustgurt haben auch einen Hüftgurt – dieser ist vor allem notwendig, um bei sehr schwer beladenen Rucksäcken das Gewicht besser zu verteilen. Kinder sollten bei unseren Aktivitäten nur den Brustgurt verwenden und den Hüftgurt im Normalfall offen lassen.)
  • Seitliche Außenfächer ermöglichen raschen Zugriff auf die Wasserflasche – so bleibt im Rucksack Platz für Jause und Ersatzgewand. Auch für den Transport von nass oder schmutzig gewordener Kleidung sind die Außenfächer gut geeignet.
  • Integrierte Schlaufen ermöglichen das Befestigen von Gegenständen an das Äußere des Rucksacks. Mit einem Zubehör-Karabiner (bei jeder neuen Semester-Mitgliedschaft inkludiert) wird die Wasserflasche an die Schlaufe am Rucksack gesichert, damit sie beim Klettern nicht aus der Seitentasche hinaus rutscht. Auch nasse Schuhe lassen sich außen an den Rucksack hängen.
  • Empfehlung für Kinder: Unser Lieblings-Rucksack ist der Deuter Climber. Er erfüllt alle unsere Voraussetzungen und ist für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bestens geeignet.
  • Ein großes Hauptfach ohne Unterteilungen erleichtert die flexible Unterbringung diverser Gegenstände in wasserdichten Packsäcken. So bleiben Ersatzgewand oder Jause sogar nach einem Platzregen oder einem Sturz ins Wasser trocken.
  • Kinder sollten imstande sein, ihren Rucksack eigenständig zu bedienen, einschließlich des Öffnens und Schießens der Schnallen – bitte dies daheim mit dem Kind üben.

 

Das Trinkwasser

  • Jede teilnehmende Person führt ihr eigenes Trinkwasser mit. Die empfohlenen Mengen sind mind. 1l für Erwachsene, 0,7l für Schulkinder, und 0,5l für Kinder im Vorschulalter. An ganztägigen Programmen im Sommer sollten diese Mengen verdoppelt werden.
  • In einer Thermosflasche behält dieses Wasser sowohl an heißen, als auch an kalten Tagen eine angenehme Trink-Temperatur. Bei einem Neukauf wird empfohen, gleich eine Thermosflasche statt einer regulären Flasche zu erwerben.
  • Die Flasche muss vollkommen bruchsicher sein. Flaschen aus Edelstahl sind besonders robust, hygienisch, temperaturbeständig, und chemisch unbedenklich.
  • Es muss möglich sein, die Flasche in einen Zubehör-Karabiner (bei jeder neuen Semester-Mitgliedschaft inkludiert) einzuhängen, z.B. indem der Verschluss eine ausreichend große und robuste Öse hat. (Diese Öse hat außerdem den Vorteil, dass die Flasche sich mittels Hebelwirkung mit einem Stock leichter öffnen lässt.) Eine ungesicherte Flasche kann aus dem Rucksack hinaus rutschen und verloren gehen. An Kletterterminen würde dies eine Gefahr für nachsteigende Personen darstellen.
  • Empfehlung: Wir mögen die Klean Kanteen 946ml Classic VI Insulated Loop Cap. Sie erfüllt alle unsere Voraussetzungen und ist auch für ganztägige Touren ausreichend.
  • Das Trinkwasser sollte nicht durch andere Getränke ersetzt werden, da diese den Wasserhaushalt unseres Körpers nicht ausreichend decken. Etwaige weitere Getränke können bei Bedarf zusätzlich mitgebracht werden, machen den Rucksack aber dementsprechend schwerer.
  • Kinder sollten imstande sein, mitgebrachte Gefäße eigenständig zu öffnen – bitte dies daheim mit dem Kind üben. Weiters sollten Kinder imstande sein, selber zu erkennen, wann sie trinken müssen.

 

Die Jause

  • Bei Bewegung an der frischen Luft verlangt der Körper eine ständige Energiezufuhr. Fehlt diese, so können auch die Laune und die Konzentrationsfähigkeit stark darunter leiden. Um den Blutzuckerspiegel über den ganzen Tag stabil zu halten, sind ungezuckerte Vollkornprodukte und frisches Obst ideal.
  • Jausenbehältnisse sollen gut verschließbar sein, damit sie im Rucksack nicht von alleine aufgehen und ihren Inhalt verschütten. Weiters sollten sie möglichst wenig wiegen, da wir ohnehin genug Gewicht mit uns herumtragen.
  • Wir bitten bei der mitgeführten Jause auf unnötiges Verpackungsmaterial zu verzichten, das durch Unachtsamkeit oder einen Windstoß in der Natur enden könnte. Müsliriegel, Kekse, Dauerwürste und dergleichen können bereits daheim ausgepackt und in die Jausenbox gefüllt werden.
  • Kaugummis sind bei den Veranstaltungen der Explorers und Young Explorers allgemein nicht erwünscht. Wer auf Reisen unter Übelkeit leidet, sollte uns vor der Buchung darüber informieren – gerne setzen wir uns damit auseinander.

 

Das Regengewand

  • MatschhoseZu jeder Jahreszeit und entgegen der Wetterprognosen kann uns ein Platzregen überraschen – und uns auch im Sommer stark abkühlen. Eine dünne wasserdichte Oberbekleidung (Regenjacke mit Kapuze, sowie Matschhose) wiegt nicht viel und braucht kaum Platz. Wenn sie nicht in Verwendung ist, kann sie mit einem Elastikband komprimiert und im Rucksack verstaut werden.
  • Die Matschhose muss weit genug (oder mit Reißverschlüssen zu öffnen) sein, um mühelos über klobige Wanderschuhe gestreift werden zu können. In der Wildnis besteht oft keine Möglichkeit, sich an einem sauberen und trockenen Ort hinzusetzen um zuerst die Schuhe auszuziehen.
  • Empfehlung für Kinder: Die Vaude Grody Regenhose hat verstellbare Beinabschlüsse.
  • Das komplette wasserdichte Gewand muss dünn und ungefüttert sein. Wärme spenden die darunter liegenden Schichten. Gefütterte Bekleidung würde zu viel Feuchtigkeit aufnehmen und nur langsam wieder abgeben.

 

Das Ersatzgewand

  • Nasses oder extrem matschiges Gewand sollte nach Möglichkeit gewechselt werden. Je nach Jahreszeit und Wetter, Art und Dauer der Veranstaltung, sowie der verwendeten Transportmittel kann das Ersatzgewand unterschiedliche Formen annehmen.
  • Wenn wir mit dem 9-Sitzer-Bus unterwegs sind, sollte eine komplette Garnitur (Unterwäsche und Socken, Oberbekleidung, bequeme Sportschuhe) in einem verschließbaren Sportbeutel im Kofferraum hinterlegt werden. An mehrtägigen Camps ohne Übernachtungen bleibt dieser Beutel über die gesamte Camp-Dauer dort liegen und wird nur bei Bedarf verwendet. Die Ersatzschuhe sind vor allem für die Heimfahrt gedacht und müssen nicht wildnistauglich sein.
  • Wenn wir im Rahmen der Nachmittagsgruppen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, nehmen wir im Rucksack nur das notwendigste in einem wasserdichten Packsack mit: Im Sommer zum Beispiel T-Shirt und kurze Hose, im Winter die lange Unterwäsche. Sollte im Winter auch die Oberbekleidung nass werden, kann diese notfalls durch das bereits mitgeführte Regengewand ersetzt werden.

 

Die Winterbekleidung

  • SchichtenMehrere dünne Schichten übereinander helfen dabei, die körpereigene Temperaturregulierung optimal zu nutzen und volle Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.
  • Die unteren Bekleidungsschichten sollten atmungsaktiv und feuchtigkeitsdurchlässig sein. Unübertroffen bei diesen Eigenschaften ist Merinowolle, aber auch viele moderne Synthetikfaser sind geeignet. Das denkbar schlechteste Material im Winter ist Baumwolle – sie nimmt viel Feuchtigkeit an und gibt sie nur langsam wieder ab, wodurch das Gewand viele Stunden lang nass bleibt.
  • Als unterste Schicht wird eng anliegende Unterwäsche getragen, darüber etwas lockerer anliegende lange Unterwäsche. Zwischen den Schichten bleibt Platz für isolierende Luft. Merino-Unterwäsche für Kinder ist hier zu finden.
  • Thermo-Kniestrümpfe (z.B. Skisocken wie diese) sind ideal. Strumpfhose hingegen ist absolut ungeeignet – wenn Füße nass werden, muss die komplette Strumpfhose einschließlich aller darüber liegenden Schichten ausgezogen werden.
  • Als mittlere Schicht sind Strickjacke oder Softshelljacke sowie Trekking- bzw. Wanderhose geeignet. Hier sind Trekkinghosen und Softshelljacken für Kinder erhältlich.
  • Die oberste Schicht besteht aus dem kompletten Regengewand wie oben erläutert.
  • MultifunktionstuchHals und Kopf sind mit einem Schlauchschal aus Merinowolle bestens geschützt. Klassische Schals können an Ästen hängen bleiben. Der Schlauchschal hingegen bleibt immer eng am Körper und lässt sich je nach Bedarf als Schal, Gesichtsschutz, Sturmhaube, und normale Haube tragen – beispielsweise unter einem Kletterhelm, wo viele reguläre Hauben zu dick wären. Hier sind welche erhältlich. Für zusätzlichen Kälteschutz lassen sich mehrere solche Tücher miteinander kombinieren – besser als jede Haube!
  • HandschuheAn den Händen empfehlen sich eng anliegende Gartenhandschuhe wie unten erläutert. Während gerade keine feinmotorische Tätigkeit wie Klettern oder Holzbearbeitung stattfindet, lassen sich warme Fäustlinge direkt über die Gartenhandschuhe ziehen. Besonders warm und gut verarbeitet sind Fäustlinge der Marke Hestra – hier die Modelle für Kinder.
  • Das Schuhwerk im Winter sind die Wanderschuhe wie oben erläutert. Zusätzlicher Kälteschutz ist mit isolierendem Fußbett, wasserdichten Gamaschen, und einem zweiten Paar Socken (z.B. Neoprensocken) möglich.
  • Kinder sollten imstande sein, selber zu spüren, wann ihnen heiß oder kalt wird, und entsprechende Schichten eigenständig aus- und anzuziehen.

 

Die Gartenhandschuhe

    Mitglieder einer Nachmittags- oder Klettergruppe erhalten von uns jedes Semester ein neues, passendes Paar Gartenhandschuhe aus besonders hautverträglicher Bambusfaser. Für externe Teilnehmer können diese Handschuhe zum Selbstkostenpreis vorbestellt werden.
  • Handschuhe für Gartenarbeit und Baustelle (bei jeder neuen Semester-Mitgliedschaft inkludiert) bestehen aus Textilfasern, wobei Handfläche und Fingerspitzen zusätzlich gummiert sind.
  • An allen Wildnis-Veranstaltungen bieten sie Schutz gegen Nässe, Kälte, und Verletzungen.
  • Um ihren Zweck zu erfüllen, müssen sie sehr eng anliegen – wie eine zweite Haut. Holzbearbeitung und Klettersport sind somit möglich, ohne dass die Feinmotorik eingeschränkt wird.
  • Kinder sollten imstande sein, ihre Handschuhe eigenständig an- und auszuziehen – bitte dies daheim mit dem Kind üben.

 

Die Wanderschuhe

  • Wanderschuhe zeichnen sich durch einen steifen, fest zuschnürbaren Oberschuh und einer harten Sohle mit Profil aus.
  • Mehrere Gründe sprechen dafür, Wanderschuhe um eine halbe Größe zu groß zu tragen: Im Winter lassen sich dadurch dickere Socken tragen und ein isolierendes Fußbett einlegen. Außerdem bleibt im Schuh mehr Platz für Luft, die ebenfalls gegen Kälte isoliert. Beim Bergabgehen hilft der große Schuh dabei, dass die Zehen nicht vorne anstoßen – hierfür sollte der Schaft außerdem fest geschnürt sein.
  • Die Schuhe müssen von der teilnehmenden Person bereits vor der Teilnahme einen ganzen Tag lang eingetragen worden sein. Jegliche Probleme mit dem Schuhwerk sind schwieriger zu lösen, wenn sie mitten in der Wildnis auftreten.
  • Empfehlung für Kinder: Die Modelle Salewa Alp und Lowa Kody haben sich bei unseren Aktivitäten sehr gut bewährt.
  • Zum Schutz vor Pfützen, Regen, oder Schnee sollten die Schuhe am Tag vor der Veranstaltung mit Imprägnierspray behandelt werden. Wasserdicht werden die Schuhe deswegen trotzdem nicht!
  • Kinder sollten imstande sein, ihre Wanderschuhe eigenständig an- und auszuziehen sowie zuzuschnüren – bitte dies daheim mit dem Kind üben.

 

Die Sommerbekleidung

  • In der warmen Jahreshälfte reichen zumeist kurze Hose und T-Shirt – oder ein leichtes Sommerkleid – sowie Trekkingsandalen wie oben erläutert.
  • Es gibt keine Vorschriften, was zum Baden und Schwimmen in der Wildnis getragen wird – jede Person hat ihre eigenen Präferenzen und darf diese ohne Begründung gegenüber anderer Personen verfolgen.
  • Auch im Sommer sollten nasse Kleidungsstücke rasch gewechselt werden, um einer Verkühlung oder Entzündung vorzubeugen.
Bitte um Achtsamkeit bei der Wahl von Insektenschutz und Sonnenschutz! Regulär erhältliche Cremen und Sprays enthalten Substanzen wie Nanopartikel und Biozide, die für das ökologische Gleichgewicht von Teichen und Flüssen auch in kleinen Mengen extrem schädlich sind. Deshalb benutzen wir nur biologisch abbaubare Mittel auf Basis natürlicher Zutaten. Wenn wir in Naturgewässern baden, stellen wir diese kostenlos zur Verfügung. Auf Wunsch informieren wir auch gerne über Inhaltsstoffe und Bezugsquellen.

Zusätzlichen Insektenschutz am Festland bieten Anti-Mücken-Pflaster (zum Beispiel Squitos) oder -Armbänder (zum Beispiel von Para’kito) sowie das ausgiebige Einsprühen der Bekleidung daheim in einem gut belüfteten Raum – hier ist jedes Mittel zulässig, sofern das Gewand nicht ins Wasser kommt.

Die Trekkingsandalen

  • An sehr vielen Programmen in der warmen Jahreshälfte sind als einziges Schuhwerk Trekking-Sandalen ohne Socken vorgeschrieben. Sie zeichnen sich durch geschlossene Zehen sowie eine feste Wanderschuh-Sohle aus, und sind für die Verwendung im Wasser geeignet.
  • Empfehlung für Kinder: Einen Sommer ohne Keen-Sandalen könnten sich die meisten Young Explorers gar nicht mehr vorstellen. Das wassertaugliche Modell Newport ist für unsere Abenteuer besonders geeignet.
  • Trekking-Sandalen sind auch für lange Wanderungen gut geeignet. Wenn der Weg durch ein Gewässer führt, bieten sie Schutz vor spitzen Steinen und Ästen, die unter Wasser nicht immer gesehen werden können.
  • Nach dem Baden in Naturgewässern besteht nicht die Möglichkeit, Füße zu reinigen und abzutrocknen, um Socken und Schuhe anzuziehen – das Ufer ist zumeist matschig und unwegsam. In die Sandalen lässt sich sofort hineinsteigen – der Matsch kann später abgespült werden.

Die Stirnlampe

  • Programme finden oftmals auch bei Dunkelheit statt – sei es im Winter nach 16:00 Uhr, an Camps mit Übernachtungen, oder beim Höhlentrekking. Da beide Hände frei bleiben sollten, sind herkömmliche Taschenlampen nur bedingt geeignet.
  • Die Stirnlampe muss nach unten neigbar sein, um den unmittelbaren Weg zu beleuchten und um andere Personen nicht zu blenden.
  • Empfehlung: Mit dem Modell Petzl Tikka haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht.
  • Bereits vor der Veranstaltung sollte auf ausreichende Akkuleistung geachtet werden – ein Batteriewechsel im Dunkeln führt dazu, dass Teile verloren gehen.
  • Hochwertige Stirnlampen sind bruchsicher und gegen Spritzwasser resistent – insbesondere in der Wildnis sind solche Eigenschaften sinnvoll.
  • Kinder sollten imstande sein, ihre Stirnlampe selber am Kopf oder dem eigenen Helm anzulegen und dann ein- und auszuschalten – bitte dies daheim mit dem Kind üben.

Das Taschenmesser

  • In der Wildnis gilt das Messer als wichtigstes Werkzeug. Das Schnitzen von Holz kann als Mittel zum Zweck eingesetzt werden – zum Beispiel um nasse Rinde von Brennholz zu entfernen – oder als kreative Freizeitbeschäftigung, bei der sowohl die Feinmotorik als auch die Liebe zum Naturmaterial gefördert werden.
  • Wenn bestimmte Aktivitäten mit Messern geplant sind, stellen wir sie leihweise kostenlos zur Verfügung. Dennoch kann bald der Wunsch nach dem eigenen Messer entstehen. Gerade bei Kindern steigt das Verantwortungsbewusstsein mit dem Besitz des eigenen Messers und dem Erlernen des korrekten Umgangs damit.
  • Empfehlung: Opinel-Messer haben schon Generationen von Kindern und Erwachsenen Freude bereitet und gehören zu jedem Abenteuer dazu. Sie entsprechen unseren Empfehlungen, was ein gutes Klappmesser können muss.
  • Eine scharfe Klinge ist sicherer! Stumpfe Klingen erfordern einen höheren Kraftaufwand und steigern damit die Verletzungsgefahr.
  • Eine 90°-Kante am Messerrücken kann in Kombination mit einem Auermetall-Funkenschläger verwendet werden, um Feuer zu machen.
  • Bitte informieren Sie uns darüber, wenn Ihr Kind ein Messer mit hat. Gerne bringen wir dem Kind die entsprechenden Sicherheitsregeln bei.

Die Kletterausrüstung

  • An eigens beworbenen Kletterveranstaltungen (z.B. im Rahmen bestimmter Ein-Tages-Camps oder Feriencamps) ist eine Leih-Kletterausrüstung automatisch im Preis inkludiert.
  • Demgegenüber geht die fixe Mitgliedschaft in einer Klettergruppe der Young Explorers mit dem Erwerb der eigenen Ausrüstung einher. Diese besteht aus Kletterhelm, Klettergurt, Klettersteigset, und Rastschlinge (unten mehr dazu). Alle Artikel entsprechen der jeweiligen EU-Norm, die der Hersteller mit einem Zertifikat bestätigt. Der Helm muss zum Kopfumfang, der Gurt zum Hüftumfang passen.
  • Ein Kletterhelm trägt seine Belüftungslöcher nur seitlich, nicht aber ganz oben – um zu vermeiden, dass Steinchen hineinfallen. Damit unterscheiden Kletterhelme sich von ähnlich aussehenden Ski- und Skaterhelmen. Der Kletterhelm sollte zudem eine Möglichkeit anbieten, eine Stirnlampe zu fixieren. Für Kinder empfehlen wir das Modell Black Diamond Kid’s Tracer.
  • Ein Klettergurt besteht aus einem Hüftgurt mit zwei Beinschlaufen und einem zentralen Anseilpunkt. Hier sind geeignete Kinder-Klettergurte.
    (Ganzkörper-Klettergurte werden bei unseren Veranstaltungen aus praktischen Gründen nicht verwendet. Sollte in bestimmten Situationen ein Ganzkörpergurt notwendig sein, wird der Hüftgurt mit einem separaten Brustgurt sicher verbunden. Den Brustgurt stellen wir in diesem Fall zur Verfügung.)
  • Ein Klettersteigset besteht aus einem Bandfalldämpfer mit Armen und zwei Zugschnapp- oder Handballen-Karabiner. Das Set ist für die Gewichtsklasse der kletternden Person (inkl. kompletter Ausstattung) zugelassen. Kinder, die inklusive Ausstattung unter 40kg wiegen, werden an steileren Stellen zusätzlich per Seil nachgesichert. Wir finden das Modell Stubai Basic Connect 2 sympathisch – seine Karabiner liegen gut in der Hand und zudem hat es ein angenehmes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Eine Rastschlinge besteht aus einem HMS-Schraubkarabiner mit Bügel (zum Beispiel von AustriAlpin) sowie einer 60cm-Rundschlinge (zum Beispiel von Mammut). Wir helfen bei der Befestigung.
  • Bei der Bekleidung orientieren wir uns an die allgemeinen Empfehlungen auf dieser Seite. Eine Kletterhose bietet aber eventuell mehr Bewegungsfreiraum als eine reguläre Wanderhose.
  • Das Schuhwerk: Da wir outdoor klettern, sind reine Kletterschuhe wie diese an unseren Aktivitäten kaum notwendig. Am Fels kommen wir mit Wanderschuhen wie oben erläutert gut zurecht. Alternativ dazu sind auch Zustiegsschuhe eine Möglichkeit. Sie bieten etwas mehr Flexibilität um den Knöchel, und haben an der Zehe eine eigene „Kletterzone“ die am Fels besser haftet. Wenn das Kind bereits mit hohen Ansprüchen klettert, kann der Zustiegsschuh eine lohnende Investition sein – und an Sommertagen eignet er sich auch als leichter Wanderschuh.

Die Illustrationen auf dieser Seite wurden von Olga Kawa im Auftrag von Explorers Wien angefertigt. Jede Vervielfältigung ist per Gesetz untersagt.